Welthandballer: Stephan zwischen Himmel und Hölle


Daniel Stephan hat in seiner einmaligen Karriere fast alle Höhen und Tiefen miterlebt, die ein Leistungssportler überhaupt erleben kann. Er gewann Meisterschaften und Pokale als der große Star des TBV Lemgo und etablierte mit seinem Team die schnelle Mitte als taktische Variante. Mit der Nationalmannschaft holte er sich den EM-Titel und glänzte auch bei Olympia. Eine Weltmeisterschaft bestritt er jedoch aus Verletzungsgründen nie. Unter anderem darüber spricht Sascha Staat mit ihm in der neuen Folge der Serie "Welthandballer".

Ebenso Thema sind seine Anfänge beim OSC Rheinhausen, im Lipperland oder beim DHB-Team. In dem fast einstündigen Gespräch wird eigentlich nichts ausgelassen und der Preisträger von 1998 nimmt, genau wie man ihn kennt, kein Blatt vor den Mund. Bei seiner Erzählung des legendären Siebenmeterwerfens 2004 in Athen bleibt man genauso an seinen Lippen kleben bleibt wie bei der der Geschichte zur "Hölle von Bitola" oder seinem Ende als Sportdirektor in Lemgo. Definitiv eine Laufbahn, die ihresgleichen sucht.